Tafeln in der Kelter

 

Im Jahre 1978 gab der WOGV an die herausragenden Feuerbacher Kunstmaler  des 20. Jahrhunderts Richard Albrecht (geb.15.5.1902 – verst. 8.12.1994) und Horst Bulling ( geb. 24.1.1933 – verst.2.12.2007) den Auftrag die Feuerbacher Weingeschichte in 12 Wandtafeln wieder zu geben. Die Tafeln sind künstlerisch und nicht immer ganz historisch.

 

Die beiden Kunstmaler, Ehrenmitglieder des WOGV haben jahrzehntelang die  Kelterfestkarte mitgestaltet. Richard Albrecht war auch Wengerter und hat hier in der Kelter seinen eigenen Wein gekeltert.

 

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Die erste Tafel zeigt besonders den künstlerischen Ausdruck. Von rechts nach links: vorchristliche Bewohner, Germanen und das Mittelalter, dazu 1000 Jahre Weinbau. Die Zusammensetzung spiegelt Funde in Feuerbach wieder, jedoch nicht den Weinbau.

Erwähnt wird der Weinbau in unserer Gegend ab 800 in Bad Cannstatt.

 

Schriftlich ist der Weinbau in Feuerbach 1281 durch den Verkauf von einem  Weinberg an Bebenhausen dokumentiert. Der Weinbau ist sicher älter, die 1000 Jahre sind eine Annahme. Mit dem Weinbau ist zwingend eine Kelter erforderlich. Seit 1524 steht an diese Steller die große herrschaftliche Kelter.

 

 

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Drei Keltern sind 1336 sind in Feuerbach zu dieser Zeit nicht nachweisbar.

2 Keltern und die 80 ha Rebfläche sind historisch bewiesen.

 

 

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Hier hat sich ein historischer Fehler eingeschlichen. Richtig wäre die Jahreszahl 1634 nach der Schlacht bei Nördlingen 5. September 1634.

 

Vom 1. September 1634 bis zum 16. August 1635 gab es keinen Eintrag im Kirchenbuch,

 

In dieser Zeit waren die Feuerbacher geflohen. Feindliche Heere hatten Feuerbach zerstört und die Bevölkerung entkam nur teilweise durch Flucht vor den Soldaten und Räuberbanden.

 

Siehe Feuerbächer Geschichtsblätter Heft 4

 

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Begann 1863   Chininfabrik Jobst als erstes Industrieunternehmen

 

 

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Der Hirschbrunnen war als einziger Röhrenbrunnen die bedeutendste Wasserstelle. Sie stand in der Marktstrasse, heute Klagenfurterstrasse und wurde erstmals 1680 schriftlich erwähnt. Als einer der älteste Brunnen wurde der Merzenbrunnen  bereits 1451 erwähnt. Mit Einführung der Wasserversorgung in jedes Haus 1895 haben die öffentliche Brunnen an Bedeutung verloren. Fast 40 Jahre gab es keinen Brunnen an dieser Stelle. Der derzeitige Brunnentrog wurde 1978 an der Weinbergmauer in der Hohewart abgebaut und hier neu aufgebaut.

 

 

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Auf dieser Tafel kann man die Vorstandschaft des WOGV bei der  Gründung des Kelterfestes sehen. Vorsitzender Karl Munz als König, Schriftführer Karl Nagel mit weißem Haar, Rechner Heinz Weidle und mit der Brille der stellvertretende Vorsitzende Fritz Steixner.

 

 

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Die Feuerbächer, die Feuerbacher ond die Leut von drom rom feiern auf dem Kelterfest.

Links hinten das „neue“ Rathaus Baujahr 1907-1909, rechts die Kelter.

 

 

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Diese Bild wurde nur von Horst Bulling gemahlt, das Grundmotiv

entspricht dem Etikett auf unseren derzeitigen Weinflaschen